Nicht genügend Radau in der Literatur

… gegen diesen Teufelstanz nicht genügend Radau

[…] Ausgerechnet in einer Zeit, wo das Kapital alle Fasson verliert, wo es auf seinen Fluchtwegen durch die Welt alles niedertrampelt, was ihm in den Weg kommt, wo es so tolldreist wird, dass es sich selbst vernichtet, wo es die Regeln des menschlichen Anstands abwirft und moralisch in jeder beliebigen Gosse landet, ausgerechnet in dieser bedenklichen Phase der Welt- und Geldgeschichte scheint die Literatur die kleineren Pillen zu drehen.

Wo man hinsieht die kleinen gedrechselten Geschichten, der eigentümliche Voyeurismus, die nippernäppischen Eitelkeiten einer Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr erkennen will. (mehr …)