Ausstellungen

Siehe auch unsere Ausstellungen im Museum Friedrichshagener Dichterkreis c/o Antiquariat Brandel

2012 

Kabinettaustellung

Die Wohnstätten der Friedrichshagener. Bölsche / Wille / Schippel / Kampffmeyers / Harts / Landauer / Mühsam / Hansson-Marholm / Strindberg.

Kabinettausstellung ab dem 12. Mai 2012

Keine Begleitschrift.

2011 

Kabinettaustellung

Die Rezeption Heinrich von Kleists durch die Friedrichshagener um 1900. Ab dem 20.5.11

Begleitschrift „Hinter der Weltstadt“ Ausgabe  20

2010

Kabinettausstellung
Geöffnet ab dem 30.04.2010

ZEITSCHRIFTEN DES FRIEDRICHSHAGENER DICHTERKREISES

Wir zeigen und beschreiben –  meist in Originalen & knapp und bündig – von Heinrich / Julius Hart DEUTSCHE DICHTUNG. 1877/78, DEUTSCHE MONATSBLÄTTER. 1878/79, KRITISCHE WAFFENGÄNGE. 1882 bis 84 (alle erschienenen Bände im Original), BERLINER MONATSHEFTE. 1885 und KRITISCHES JAHRBUCH. 1889/90.

Weiterhin von Otto Brahm & Wilhelm Bölsche DIE FREIE BÜHNE. 1890;  von Gustav Landauer, DER SOZIALIST. 1891, von Albert  Weidner, DER ARME KONRAD. 1896 bis 1899 sowie von Moritz von Egidy, VERSÖHNUNG. 1896 und ERNSTES Wollen. 1891/1899. Dann von Albert Weidner & H. u. J. Hart DIE NEUE Gemeinschaft. 1900 -1902  und von Albert Weidner & Erich Mühsam – als letztes Projekt der Friedrichshagener – DER ARME TEUFEL 1902-1904.

Als Publikation zur Ausstellung  haben wir ein Sonderheft unserer Zeitschrift  „Hinter der Weltstadt“ (Ausgabe 20, mit 88 S., reich illustr.) aufgelegt.

Öffnungszeiten: Mittwochs bis freitags von 12-18 Uhr
Sonnabends von 9 bis 12 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung: 030-641 11 60 Antiquariat Brandel Scharnweberstr. 59 in 12 587 Berlin-Friedrichshagen

2009

SCHAFFEN, WAS IN MIR IST. Frauen im Umfeld des Friedrichshagener Dichterkreises. 

Kabinettausstellung
Geöffnet ab dem 24.04.2009

Wer waren die Frauen die in direktem oder vermitteltem Kontakt zum Dichterkreis standen? Oft vergessen oder nicht wahrgenommen, werden sie nun in einer kleinen Ausstellung vorgestellt.

HEDWIG LACHMANN (1865-1918) war eine Dichterin und Übersetzerin, die an der Seite ihres Mannes, Gustav Landauer, literarisch Bedeutendes geleistet hat.
FRIDA STRINDBERG, geb. Uhl (1872-1942), war die zweite Ehefrau des großen Schweden August Strindberg. Für den wurde die Ehe zum Inferno, für sie war die Beziehung nach genügender Distanz lebenslang Stoff sentimentaler Erinnerung. LAURA MARHOLM (1854-1928) war eine bedeutende Streiterin in der deutschen Frauenbewegung; ihre Essays scheinen heute noch modern und lesbar. Als Frau an der Seite Ola Hanssons – für kurze Zeit auch in Friedrichshagen – hat sie viel für die Etablierung moderner skandinavischer Literatur in Deutschland getan. JULIE WOLFTHORN (1865-1944) hat als bedeutende Malerin einige der Dichterfreunde porträtiert. DAGNY PRZYBYSZEWSKA (1867-1901) war neben ihrer schriftstellerischen Produktivität für ein paar Jahre die Ikone eines ‘fatalen’ Frauentyps, der für ein paar Jahre die Phantasie des subkulturellen Berlins beherrschte. PAULA DEHMEL (1862-1918) hat Bedeutendes für die Kinderliteratur der Jahrhundertwende geleistet.

Kulturhistorischer Verein Friedrichshagen e.V. in Zusammenarbeit mit Brunnhilde e.V. 

Als begleitende Publikation zur Ausstellung  haben wir ein Sonderheft unserer Zeitschrift  „Hinter der Weltstadt“ (Ausgabe 18, 48 S. reich illustr.) herausgegeben. Vier Autorinnen und Autoren schildern  Leben und Leistung der sechs Frauen im Umfeld der Friedrichshagener. Die Aufsätze sind reich illustriert.

Mittwochs bis freitags von 12-18 Uhr
Sonnabends von 9 bis 12 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung: 030-641 11 60 Antiquariat Brandel Scharnweberstr. 59 in 12 587 Berlin-Friedrichshagen

2008

Fidus – d.i. Hugo Höppener (1868-1948) und die Lebensreformbewegung

Aus Anlaß des 60. Todesjahrs.

Kabinettausstellung
Geöffnet ab dem 23.05.2008

2007

JOHANNES BOBROWSKI (1917-1965)

Zu Leben und Werk. Aus Anlaß des 90. Geburtstages.

Kabinettausstellung
Geöffnet ab dem 28.03.2007

2005

Auf auf! Zur Insel der Seligen!

Mai bis Ende Oktober 2005

Vom Dichten und Trachten der Brüder Heinrich (1855-1906) und Julius Hart (1859-1930)

Eine Kabinettausstellung im Museum Friedrichshagener Dichterkreis. 12587 Berlin-Friedrichshagen, Scharnweberstr. 59

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2001

 Karl Mickel (1935-2000)

20. Juni 2001 – Eröffnung Kabinettausstellung

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1990 hat der Mitteldeutsche Verlag begonnen, es gesammelt herauszugeben: drei Bände in einem, dem Wende-Jahr, wo so vieles dann auf den Äckern um Leipzig landete, einiges in der gotischen Scheuer des Pastors Weskott.

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2001

Hedwig Lachmann-Landauer

7. März bis Ende April 2001 Kabinettausstellung: Gastausstellung des Frauentreff Brunnhilde e.V. Berlin

„Eine ganz außerordentliche Übersetzerin“ (Julius Bab)

„lhre eigenen Gedichte sind wunderbar geschliffene Edelsteine der deutschen Sprache“ (lda Coblenz)

Macht 1880, erst 15jährig, ihr Examen als Sprachlehrerin in Augsburg. Nach Arbeitsaufenthalten in England und Ungarn arbeitet sie seit 1889 in Berlin (bis 1917), unterhält Kontakte zum Friedrichshagener und Pankower Dichterkreis.

Eigene Dichtungen finden ihr Publikum: Nachdichtungen und Übersetzungen aus dem Englischen, Ungarischen, Französischen. So von Oscar Wilde, Edgar E. Allan Poe, Sandor Petöfi, Honore de Balzac und Rabindranath Tagore.

1903 Heirat mit dem Kulturphilosophen, Anarchisten und Schriftsteller Gustav Landauer, mit dem sie zwei Töchter hat.

Literatur: Ruth Wolf: Wandlungen und Verwandlungen. Lyrikerinnen des 20. Jh., in: Deutsche Literatur von Frauen, 2. Bd. 19. u. 20 Jh., München, 1988 Annegret Walz: Ich will gar nicht auf der logischen Höhe meiner Zeit stehen. Hedwig Lachmann. Eine Biographie. Flacht, 1993 Birgit Seemann: Hedwig Landauer-Lachmann. Dichterin, Antimilitaristin, deutsche Jüdin. Campus-Verlag, Frankfurt/Main; New York, 1998

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Julie Wolfthorn

verh. Klein

geb. 08.01.1864 als J. Wolff in Thorn/Westpreußen (heute Torun/Polen) gest. vermutlich im Dezember1944 in Theresienstadt

„Eine Porträtistin, wie wir wenige haben“ (Georg Hermann)
Ab 1890 Ausbildung in Berlin (lebte fast 40 Jahre in Tiergarten) und Paris.

Ab 1898 Mitglied der Berliner Secession (als eine von vier Frauen).

Schuf Titelseiten, Illustrationen, Plakate, Landschaften. Eine der angesehensten Berliner Künstlerinnen, vor allem als Porträtistin – beeinflußt vom Impressionismus.

Besondere Vorliebe für moderne, kühne Frauentypen, zumeist Künstlerinnen, wie z.B. Hedwig Lachrnann, Tilla Durieux, Fia Wille, Dagny Juel-Przybyszewska.

Engagement für gesellschaftliche Reformen und Berufschancen für Frauen.

Führte ab 1904 eigenes Schülerinnen-Atelier.

1898 – 1933 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen, ab 1931 Vorstand.

Letzte Arbeiten entstehen im Konzentrationslager Theresienstadt, wohin sie am 28.10.1942 mit dem 68. Alterstransport verschickt wird.

Die Mehrzahl ihrer Bilder sind heute verschollen.

Text: FrauenTreff Brunnhilde e.V./Berlin, Fon/Fax 030 – 449 32 27 Sabine Krusen

Zum Projekt Julie Wolfthorn siehe hier: http://juliewolfthorn.de


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2000

Adolf Brand und die Gemeinschaft der Eigenen

Publikationen zur Ausstellung:

– Edition Friedrichshagen 3 und 4 (Katalog zur Ausstellung; Gedichte)

– Marita Keilson-Lauritz: Die Geschichte der eigenen Geschichte. Literatur und Literaturkritik in den Anfängen der Schwulenbewegung am Beispiel des Jahrbuchs für sexuelle Zwischenstufen und der Zeitschrift Der Eigene. Berlin: Verlag rosa Winkel, 1997 ISBN: 3-86149-063-3

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1998

Weder Narren noch Heilige: Die Bohemeszene in Friedrichshagen um 1900.

März – Mai 1998:

(Zur Eröffnung: Lesung aus Boheme-Texten in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik Köpenick)

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1998

Der Friedrichshagener Dichterkreis und seine Folgen.

Mai – Juli 1998

Eine Ausstellung des Kulturhistorischen Vereins im Myliusgarten in Friedrichshagen

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Fidus – Künstler alles Lichtbaren.

Mai – September 1998

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Landkreis Oder-Spree und dem Verlag Schelsky&Jeep: Premiere des gleichnamigen Buches, Hrsg. von W. de Bruyn

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Weltgeist wo bist Du?: Die Neue Gemeinschaft am Schlachtensee 1902-1904.

Oktober – Dezember 1998

Gastausstellung des Heimatmuseums u. -vereins Zehlendorf

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4. DezemberBild:Cpauly.jpg

Eröffung der Ausstellung: „Zu den Bildern habe ich wieder kleine Gedichte gemacht. Warum nicht? Alle Chinesen taten das in ihrer Zeit“. Das literarische Werk der Malerin Charlotte E. Pauly (1886-1981)

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3. Mai 2000 bis Ende Februar 2001

Bild:Wille.jpg

Kabinettausstellung zu Bruno Wille (1860-1928): Leben und Wirken

Gründer der Freien Volksbühne, Mitglied des Friedrichshagener Dichterkreises und Protagonist der Freireligiösen Bewegung
Publikation zur Ausstellung: Edition Friedrichshagen 2

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